Pork Gong Bao

Meist wird dieser Klassiker ja mit Hühnchen zubereitet, entweder mit Fleisch aus der Brust oder vom Schenkel. Ich habe heute Schweinefilet gewählt. Das Ergebnis ist etwas grauer in der Farbe, aber keinesfalls weniger schmackhaft. Dieses Gericht fasziniert immer wieder durch seine perfekte balance aus Schärfe, Süße und Säure. Ergänzt um das Prickeln des Sichuanpfeffers.

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Das marinierte Fleisch anbraten.

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Fleisch und Gemüse werden zusammengefügt.

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Die Sauce wurde hinzugefügt.

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Fertig.

 

Rezept Gong Bao:

350g Hühnchenbrustfilet (alternativ Schweinefilet) in Würfel geschnitten

3 große Knoblauchzehen gehackt

Entsprechende Menge Ingwer gehackt

5 Frühlingszwiebeln in Abschnitte geteilt

1 große rote Paprikaschote in Rauten geschnitten

100 g Cashewnüsse (natur) vorsichtig angeröstet

1 TL Sichuanpfeffer

6-8 frische Thaichilis entkernt

Erdnussöl

Marinade für das Fleisch:

1 TL Reiswein

2 TL helle Sojasauce

1/2 TL Salz

1/2 TL Stärke

Sauce:

3 TL Zucker

3 TL schwarzer Chinkiang-Essig

1 TL helle Sojasauce

1 TL dunkle Sojasauce

1 TL Sesamöl (aus geröstetem Sesam)

1 EL Hühnerbrühe

1 TL Stärke

Zubereitung

  1. Fleisch würfeln und marinieren
  2. Gemüse vorbereiten
  3. Wok mit Erdnussöl anheizen
  4. Sichuanpfffer und Chilis sehr kurz braten und entfernen
  5. Fleisch scharf anbraten, ca. 1-2 Minuten
  6. Knoblauch und Ingwer zufügen
  7. Gemüse zufügen, ca. 2 Minuten braten
  8. Sauce zufügen, zum Kochen bringen
  9. Vorab geröstete Cashews zufügen
  10. Mit Reis servieren

 

 

 

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Sherry-Tofu

Tofu ist ja recht berüchtigt als besonders fade vegane Speise. Dabei lässt er sich knusprig und geschmackvoll zubereiten. Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch „Low Carb“ (Gräfe und Unzer, München 2014) und führt meiner Meinung nach schön zum Thema Tofu hin. Es fehlt der dramatische Aha-Effekt, der sich beim Mapo Doufu einstellt, dennoch lohnt es sich, dieses Gericht auszuprobieren.

 

Zutaten:

400 g Tofu (fest), gewürfelt

Marinade:

5 EL helle Sojasauce (Kikkoman)

5 EL trockener Sherry

1 TL Sesamöl (aus gerösteten Samen)

1/2 TL Cayennepfeffer

 

1 rote Paprikaschote, in Streifen

2 Knoblauchzehen, gehackt

2 Möhren, gestiftelt

100 g Bohnenkeimlinge

30 g Cashewnüsse

 

4 Frühlingszwiebeln, helle Abschnitte in feinen Röllchen, der Rest als Deko

2 TL gehackter Ingwer

1 TL Speisestärke

2 EL helle Sojasauce

2 EL trockener Sherry

 

Mise en place

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Der gewürfelte Tofu wird etwa eine Stunde in die Marinade eingelegt. Mit je zwei zusätzlichen Esslöffeln Sherry und Sojasauce, dem gehackten Ingwer und der eingerührten Speisestärke wird die Marinade zur Würzsauce. Hier verkommt nichts und mit der Mengenangabe „Esslöffel“ ist hier der chinesische Porzellan-Esslöffel gemeint. Mit europäischem Löffel also gern verdoppeln.

Der abgetropfte Tofu wird zunächst in etwas Erdnussöl im Wok knusprig angebraten.

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Auf Küchenpapier etwas entölt, werden die Tofuwürfel warmgehalten, in meinem Fall im bereitstehenden Gasgrill. Sodann wird das Gemüse im Wok angebraten – Paprika, Möhren, Knoblauch – gefolgt von Bohnensprossen und Cashews.

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Nun wird der Tofu wieder hinzugefügt und die Würzsauce eingerührt. Aufkochen. Inhalt des Works auf eine warm gehaltene Platte häufeln und mit Frühlingszwiebeln anrichten.

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Servieren!

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Von drüben

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Damit hier ein Anfang gesetzt ist, beginne ich mit drei Links zu fertigen Wok-Themen, die im letzten Jahr bereits „drüben“ auf meinem anderen Blog liefen.

http://derschreibtisch.wordpress.com/2013/09/04/tang-cu-li-ji-sus-saures-schweinefleisch-mit-roter-paprika/

http://derschreibtisch.wordpress.com/2013/08/26/das-beste-gericht-ohne-knoblauch-und-ingwer/

http://derschreibtisch.wordpress.com/2013/08/24/zwei-klassiker-aus-dem-wok/